Begriff "Sittich"

Sittich
Der Begriff "Sittich" ist ein sehr weiter. Er schließt Wellensittiche, Nymphensittiche, sowie einige Papageienarten.

Der Wellensittich
Er verdankt seinen Namen der wellenförmigen Farbe seines Gefieders. Sie gehören zur Gattung der "Eigentlichen Papageien". Hält man sich einen solch schlauen Vogel, muss man ihm mindestens einen Partner mit an die Seite stellen. In der Natur leben sie in riesengroßen Schwärmen. Manche Halter denken, es sei ausreichend, wenn man den Piepern einen Spiegel an die Stange hängt. Der Vogel denkt tatsächlich da ist noch jemand- aber würden Sie gerne mit Ihrem Spiegelbild sprechen? Viele erhoffen sich durch die Einzelhaltung, dass ihr Liebling schneller zahm wird und gelehriger wird. Wellensittiche können nämlich auch sprechen lernen. Aber die tierfreundlichste Methode ist das bestimmt nicht. Eine Voliere wäre toll als zu Hause. Denn diese Vögel lieben es zu klettern und natürlich zu fliegen. Als Leckerli kann man ihnen Kolbenhirse anbieten.

Nymphensittich
Diese sind größer als die Wellensittiche und kommen aus Australien. In ihrer Ahnenlinie findet man den Kakadu. Seit 1840 gibt es sie in Europa und seit 1850 gibt es die ersten Zuchtlinien. Man muss bei ihnen sehr wegen des Nachwuchses aufpassen. Durch ihre harte Geschichte, haben sie sich angewöhnt auch ohne optimale Vorraussetzungen zu brüten. Wie auch für die Wellensittiche, gilt hier: Nymphensittiche sind Schwarmtiere. Einzelhaltung macht diesen Sittich nicht glücklich. Er könnte eine gestörte Psyche bekommen, beispielsweise in dem er sich seine Federn ausrupft oder den ganzen Tag nur noch am Schreien ist. Und ihn dann wieder in eine Gruppe zu integrieren gestaltet sich nicht selten als sehr schwere Aufgabe. In Bezug auf die schnelle Fortpflanzung ist die gleichgeschlechtliche Haltung empfehlenswert.