Tiervermittlung Hund Katze Pferd

Das Vermitteln von Pflegetieren ist kein leichter Job. Da mittlerweile immer mehr Menschen unter finanziellen Problemen zu leiden haben, leiden im Endeffekt auch immer mehr Tiere darunter. Gerade jetzt, da es dem Menschen schlechter geht, landen immer mehr Tiere in der Tiervermittlung. Das macht die Arbeit der, meist ehrenamtlichen Mitarbeiter natürlich nicht einfacher.

Die Tiervermittlung platzt aus allen nähten, und die Auswahl wird für potentielle Kunden so groß, das die Entscheidung oft lange dauert. Die Pflegestellen haben deshalb immer größere Kosten, und genau das ist es, was die Tiervermittlung immer schwerer macht. Die tatsächlichen Kosten, die in einer Pflegestelle anfallen, können bei einer Tiervermittlung eigentlich nicht einmal im Ansatz wieder umgesetzt werden. Die oft horrenden Gebühren, für die Tiere abgegeben werden, decken nur einen Bruchteil der entstandenen Kosten, für Tierarzt, Medikamente, Impfungen und Sterilisationen. Das Futter ist dabei noch gar nicht eingerechnet.

Die Tiervermittlung im Internet boomt dagegen. Wer in diesen Tagen versucht ein Tier loszuwerden, und bereit ist, dieses weit unter Wert abzugeben, der hat in der Regel nicht lange Ruhe, vor potentiellen Interessenten. Man merkt deutlich das die Tiervermittlung mittlerweile nicht mehr nur ein professionelles Ehrenamt ist, sondern viel mehr ein Volkssport. Leider sind viele Tiere, die in der Tiervermittlung landen, oft in einem erbärmlichen Zustand.

Wenigstens gilt immer noch der Grundsatz, das viele deutsche ihre Tiere mehr bevorzugen, als sich selbst, und so werden treue Freunde, wie z.B. Hund, oder Katze, immer noch mit Annehmlichkeiten überhäuft, während der Mensch selbst vielleicht längst nicht mehr genug Geld in der Tasche hat, um sich selbst adäquat zu versorgen.