Reptil Schildkröte

Die Schildkröte zählt zu den Reptilien und trat vor 250 Millionen zum ersten Mal in Erscheinung. Heute sind etliche Arten durch Menschenhand vom Aussterben bedroht.
Bei den Reptilien handelt es sich um eierlegende, wechselwarme Kriechtiere. Die Schildkröten werden in 313 Arten und 200 Unterarten eingeteilt.
Die Schildkröten treten in zahlreichen Lebensräumen auf: Flüsse, Meere, Land und Wüsten. Das bekannteste Erkennungsmerkmal für die Schildkröte ist ihr Panzer. Dabei wird zwischen Brust- und Rückenpanzer unterschieden. Die Bildung des Panzers geht auf die Verschmelzung von Wirbelsäule, Rippen, Becken-und Schultergürtel zurück. Über dieser ersten Panzerschicht befindet sich eine lederartige Haut bei den Weichschildkröten oder die typischen Hornschilde bei den restlichen Schildkrötenarten.
Die Schildkröte verfügt über ausgezeichnete Sinne: Sie sieht sehr gut, wobei sich ihre Augen wie die der anderer Reptilienarten neben dem Speckrum, was Menschen wahrnehmen, auch Infrarot- und Ultraviolett-Strahlung wahrnehmen. Unter Wasser haben sich ihre Augen ebenfalls an die Anfordernisse ihrer Umgebung angepasst. Des Weiteren nehmen sie Schallwellen von 100 Hz bis 1000 HZ wahr. Ebenfalls gut ausgeprägt sind der Geruchssinn, die Schmerzempfindung, der Temperatursinn und der Gleichgewichtssinn.
Die Schildkröte hat die für Reptilien typischen Kieferleisten, die mit kräftigen Schneidewerkzeugen ausgerüstet sind. Sie verschlingen ihre Nahrung im Ganzen oder reißen sie in Stücke. Das Spektrum der Ernährung langt vom Pflanzenfresser bis zum Fleischfresser, dies ist abhängig von der Schildkrötenart.
Immer wieder gibt es aufsehen erregende Nachrichten über das Alter von Schildkröten. Häufig haben diese weit über 100 Jahre alten Exemplare aber nicht in freier Wildbahn gelebt sondern in der Obhut von Menschen.