Chamäleons

Die Chamäleons gehören der Oberklasse Reptilien. Optisch stellen sie eine typische Echse dar, da sie einen langgestreckten Körper, ausgeprägte Augen, vier Beine und einen langen Schwanz besitzen. Der Körperbau ist für ein Leben in den Bäumen ausgerichtet. In manchen Regionen mit weniger Hochpflanzen passen sich diese an den Bodenleben an. Mit ihren Füssen und dem langen Schwanz können sie sich problemlos an den Ästen festkrallen. Der Schwanz ist relativ unbeweglich und hat eine Haltefunktion. Die Augen sind sehr groß, kugelrund und hoch entwickelt. Sie besitzen die Fähigkeit in einer Entfernung von einem Kilometer scharf zu sehen. Außerdem entstehen dabei zwei verschiedene Bilder, da sich die Augen unabhängig voneinander bewegen können. Zu den auffälligen Körpermerkmalen gehören beispielsweise der Kamm auf dem Rücken, Bauch, Kehle sowie der helmartige Fortsatz auf dem Kopf dieser Tierart.
Ihre Heimat ist Ostafrika. Heutzutage sind sie überwiegend auf dem warmen afrikanischen Kontinent zu finden. Je nach Herkunftsgebiet sind sie unterschiedlich gefärbt, wobei die Weibchen unscheinbarer sind als die Männchen. Die Schuppenhaut ist besonders hart und rau. Sie besitzt eine Schützfunktion, da sie die Körperemperatur und die -flüssigkeit konstant hält. Bis zum Lebensende wechselt sich ihre Haut. Die Häutung ist ein Zeichen dem Befinden dieser Tiere. Eine schlechte Häutung signalisiert Unwohlbefinden. Abhängig von Licht, Temperatur, Feuchtigkeit usw. können die Chamäleons ihre Farbe ändern. Dieser Farbwechsel ist situationsabhängig und verläuft unterschiedlich schnell. Am schnellsten geschieht das, wenn sich das Tier bedroht fühlt. Heutzutage sind Chamäleons in ihrem natürlichen Lebensraum sehr gefährdet, weshalb sie unter Schutz stehen und meldepflichtig sind.