Die Welsh Ponys

Der Ursprung der Welsh Ponys liegt in Großbritannien, in Wales, aber sie sind auf Grund ihrer großen Beliebtheit, insbesondere bei Kindern, inzwischen weltweit anzutreffen. Bei den Welsh Ponys unterscheidet man vier verschiedene Sektionen. Das Welsh-Mountain-Pony (Sektion A) wurde früher als Grubenpferd eingesetzt und musste die Karren mit Kohle in den Bergschächten ziehen. Es bildete die Ausgangsbasis für die anderen Sektionen und erreicht heute ein Stockmaß von etwa 1,22 Meter. Die Sektion B, oder auch Welsh-Pony, entstand aus der Kreuzung von Welsh-Mountain-Ponys mit Vollblütern. Deswegen erreichen sie auch ein höheres Stockmaß, als Ponys aus der Sektion A. Sie werden bis zu 1,37 Meter groß. Auf Grund des Vollblutes in ihren Adern haben sie ein edleres Aussehen und werden wegen ihres ausdrucksvollen Ganges und ihres guten Springvermögens gern als Turnierpferd für Kinder eingesetzt. Ponys der Sektion C, Welsh-Pony im Cob-Typ, unterscheiden sich von Ponys der Sektion B durch ihren stämmigeren Bau und den Kötenbehang, den sie an den Fesseln tragen. Auch sie erreichen ein maximales Stockmaß von 1,37 Metern. Sie können außerdem auch von leichteren Erwachsenen geritten werden und sind ideale Trekking-Pferde. Die Welsh Ponys der Sektion D, Welsh-Cob, sind die größten und am kräftigsten gebauten Ponys dieser Rasse. Sie werden bis zu 1,50 Meter groß und eignen sich hervorragend als Kutschpferde. Aber auch ihre Qualitäten als Reitpferd, bis hin zum Springpferd, sind nicht zu unterschätzen. Neben den vier Sektionen gibt es auch noch Mischlinge, die man als Partbred bezeichnet.