Das Pferd "Merens"

Das Ursprungsland des Pferdes Merens ist Frankreich. Als Hauptzuchtgebiet gelten bei den Fachleuten die Pyrenäen. Verbreitet ist der Merens hauptsächlich in den Ländern Frankreich, Spanien und Italien. Das Stockmaß oder auch so genannte maximal zu erreichende Größe des Merens betragen einen Meter dreiunddreißig bis einen Meter fünfzig. Den Merens gibt es nur als Rappen und sonst in keinen anderen Farbschattierungen.

Der Merens wird besonders gerne als Reit- und Fahrpferd, als Saumpferd, für landwirtschaftliche Arbeiten oder auch als leichtes Zugpferd verwendet.

Das Merenspferd hat einen geraden bis leicht geramsten Kopf, wie auch einen kräftigen Hals der aus einer wuchtigen Schulter hervor gewachsen ist. Die Mittelhand ist tief, lang und sehr stark, wie auch die Hinterhand. Diese ist besonders muskulös und hat eine breite leicht abgeschlagene Kruppe. Die Beine sind kurz und stämmig. Durch seinen Körperbau gilt der Merens als Arbeitspferd besonders ausdauernd. Ebenfalls ist der Merens besonders gutmutig und arbeitsam. Es heißt, dass er absolut trittsicher ist und daher besonders für die Landwirtschaft geeignet. Er wird in der Landwirtschaft gerne an Hängen als Zugpferd eingesetzt wo kein Traktor mehr fahren kann. Durch sein energisches Auftreten hat sich der Merens auch in anderen Bereichen einen guten Namen gemacht. Diese wären als Reit- und Fahrpferd für Turniere oder auch Freizeit.