Typen der Finnpferde

Die Tierbezeichnung Finnpferd steht für eine Pferderasse, die als einzige ursprünglich finnisch ist.
Finnpferde werden vier Typen zugeordnet. Työhevonen stehen für kaltblütige Zugpferde. Mit Juoksija werden
leichte Kaltbluttraber bezeichnet. Ratshuhevonen sind Reitpferde. Pienhevonen bezeichnet Kleinpferde.

Finnpferde erreichen eine Größe zwischen 1,40 und 1,63 Meter. Dabei darf das Stockmaß von 1, 48 Metern nicht überschritten werden. Überwiegend kommen als Fellfarbe Füchse vor, Rappen, Braune und Falben hingegen sind seltener anzutreffen. Die Beine des Finnpferdes gelten als korrekt und klar. Charakteristisches Merkmal für Traber ist die Hinterhand-Winkelung.

Obwohl Finnpferde einen eher kleinen Rahmen aufweisen, werden dennoch die für Kalblüter charakteristische Kraft mit der Wendigkeit und Schnelligkeit kleiner Rassen kombiniert. Mit der Tierbezeichnung Finnpferd werden
langlebige Pferde bezeichnet, sie sind leistungsbereit und haben eine große Ausdauer. Bei einer Stammbuch-Eintragung erfolgt eine Benotung des Charakters.

Der Klepper ist der Ursprung des Finnpferdes. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts gab es noch überwiegend Finnische Klepper, die Aufteilung in die vier Typen erfolgte erst später.

Die Traber machen heute 3/4 der Finnpferde aus. Es folgen die Reitpferde. Dagegen sind sowohl der Kleppertyp als auch die Zugpferde in ihrer Zahl merklich zurückgegangen. Der Trabertyp wird als schnellster Kaltbluttraber weltweit betrachtet, die Leistung ist das entscheidende Kriterium bei seiner Züchtung.