Bayrisches Warmblut

Die Tierbezeichnung Deutsches Reitpferd ist keine eigene Rasse, sie beinhaltet vielmehr für den Pferdekenner, dass dies gezüchtete Warmblutpferde sind. Diese werden miteinander zwar gekreuzt, aber im Großen und Ganzen ist die Warmblutzucht trotzdem stark regional vertreten.

Zu dieser Tierbezeichnung zählt man das Bayrische Warmblut, das Brandenburger Warmblut, den Hannoveraner, das Hessische und Mecklenburger Warmblut, den Holsteiner und Oldenburger, das Rheinische Warmblut, den Trakehner, um nur einige zu nennen.

Das Zuchtziel des Deutschen Reitpferdes wird von den Zuchtverbänden als ein edles und perfektes sowie gesundes Pferd beschrieben, das mit seinen schwungvollen und graziösen Bewegungen sowie seinem Temperament und seiner leichten Rittigkeit für jede Art des Reitens genutzt werden kann.

Die Zuchtstuten und Zuchthengste werden in verschiedenen Büchern geführt. Bei den Stuten gibt es ein Vorbuch, ein Stutbuch sowie ein Hauptstutbuch, wo eine Zuchtstute eingetragen sein muss. Eine Stute wird mit mindestens drei Jahren dem Zuchtverband vorgestellt und wird je nach dem Ergebnis in dieses Buch eingetragen.
Sollte die Stute ein ausgesprochen hervorragendes Ergebnis vom Zuchtverband bekommen, kann ihr auch ein Eintrag als Staatsprämienstute vergeben werden.

Darüber hinaus gibt es noch ein Leistungsstutbuch, hier ist der Eintrag aber freiwillig und kann nur erfolgen, wenn eine Stute in vier Zuchtjahren mindestens zwei Fohlen zur Welt gebracht hat.