Criollo- „von spanischer Abstammung“

Die Criollos kommen aus Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay oder Uruguay
Arbeitspferde, mit stabilen Fundament und guter Bemuskelung.

Dem Europäer ist der Criollo eher als Gauchopferd für die Rinderarbeit bekannt.

Die Entstehung des Criollos beginnt mit den hundert spanischen Pferden,
die 1535 durch Pedro de Mendoza nach Rio de la Plata gebracht wurden.
Durch Umstände des damaligen Krieges ließ man diese Pferde zurück und entließ sie damit in die Freiheit. Hervorragend an die neue Umgebung angepasst, vermehrten sich diese in den nächsten Jahrzehnten stark.

Ausgezeichnet durch Ausdauer, Robustheit, Härte und den Ruf eine der gesündesten Pferderassen der Welt zu sein, erfreut sich der Criollo immer größerer Beliebtheit.

Die Form der Criollos variiert leicht voneinander. Abhängig von Zucht und den unterschiedlichen Aufzuchtsregionen und damit verbundenen Bedingungen.
Mit einer gewünschten Größe von 1,38m bis 1,50m ist der Criollo ein kompaktes Arbeitspferd, welches meist einen kurzen Hals, mit kräftiger und tief angesetzter breiter Brust aufweist.
Ein Ramskopf rundet das sympathische Erscheinungsbild ab.

Zu finden ist er in fast allen Farben, wobei Falben und mausgraue Färbungen am häufigsten sind.

Diese Pferde sind mit ihren kleinen, harten Hufen in der Lage große Lasten über weite Strecken zu tragen. Besonders im schwierigen Gelände kann der Reiter sich dabei auf die harte Konstitution dieser Pferde verlassen.
Der Erhalt dieser Eigenschaften ist auch dem 1918 gegründeten Zuchtverband zu verdanken, der harte Ausdauerprüfungen als Selektionsmittel ein- und durchführte.

Einige weisen neben der Gangart Trab auch den „Pass“ auf, eine laterale Fußfolge, die für den Reiter sehr bequem zu sitzen ist.

Das alles macht den zuverlässigen und arbeitsfreudigen Criollo auch zum idealen Partner für Freizeitreiter.