Ein kräftiger Warmblüter

Das Budjonny ist ein kräftiger Warmblüter aus dem kalten Russland, stammt aber vom englischen Vollblüter ab. Mit seinen harten Hufen und dem muskulösen Nacken ist es an die heimischen Bedingungen perfekt angepasst. Die einzigartige Kreuzung ist auf das Kriegswesen zurück zu führen. Die russischen Kavallerie brauchte ein starkes, robustes aber ebenso wendiges Pferd. Marschall Budjonny war der erste Züchter und Namensgeber zugleich. Dank der Stärke des Donpferdes und der Wendigkeit des englischen Vollblutes ist das Pferd hervorragend für den Springsport als auch bei den Distanzritten geeignet. Wie bei vielen russischen Pferden sind die am weitesten verbreiteten Farbentypen Fuchs und Brauner, Schimmel gibt es jedoch nicht. Ihr starker Charakter sowie die ausgeprägte Intelligenz macht sie zu sehr energischen Zeitgenossen, die einen kundigen Reiter erfordern. Schon früh in ihrem Leben bilden Budjonnys eine enge Vertrauensbasis zu dem versorgenden Menschen und werden daher auch oftmals als „Ein-Mann-Pferde“ bezeichnet, also als Tiere die eher zurückhaltend auf neue Menschen reagieren. Budjonnys sind Präriepferde. In Russland wachsen die Fohlen freilaufend auf und können sich so rasch an den Boden gewöhnen und ihre Ausdauer im Spiel verbessern. Ihre edle Erscheinung basiert auf dem feinen und glatten Fell, sowie dem metallischem Goldschimmer den viele von ihnen auf dem Rücken haben. Sie lassen sich sehr harmonisch galoppieren und finden dank ihrer ausgeprägten Intelligenz selbst in unwegsamen Geländen selbstständig den Pfad. Das Stockmaß der Budjonnys beschränkt sich auf eine Höhe von 155-160cm und wird daher zu den eher mittelgroßen Pferden gerechnet.