Ratten intelligente Nagetiere

Ratten sind sehr intelligente und durchaus kuschelbedürftige Nagetiere. Seit Jahrhunderten ist diese Art verpönt, jedoch waren es schon im Mittelalter Fehlschlüsse, die sich bis heute gehalten haben. Sie wurden damals stark mit der Pest und Cholera in Verbindung gebracht, wobei man aber wissen muss, dass Ratten keine Krankheitserreger überliefern können. Dazu kommt, dass Ratten sehr saubere und eitle Tiere sind, welche viel Wert auf die eigene Körperhygiene legen und auf die der restlichen Sippschaft. Deshalb unterstützen sie sich auch gegenseitig dabei. Durch die konstante Züchtung von Ratten zu Versuchstieren, habe sie leider nur noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von zwei bis drei Jahren.

Hält man sich zu Hause eine Ratte, braucht sie ein großes Heim, mit vielen Klettermöglichkeiten. Ferner ist ein kuscheliger Schlafplatz notwendig und über Hängematten freuen sie sich auch. Durch ihre hohe Intelligen werden sie schnell zahm und sehen den Menschen bald als Freund an. Damit haben sie einen großen Vorteil gegenüber anderen Kleintieren, die den Halter zwar als Futterspender erkennen, sich jedoch schwieriger positive Erfahrungen mit diesem merken. Auf Grund dessen erfreuen sich viele Halter von Ratten oft daran, wenn der kleine Frechdachs zu ihm kommt, sich in seinen Pullover reinkuschelt und ihm beim Fernsehen Gesellschaft leistet.
Ratten dürfen nicht alleine gehalten werden. Auch hier gilt das Motto: Je mehr desto besser.
Die Ernährung der Ratten ist nicht sonderlich kompliziert. Da sie ja lange auf der Straße gelebt haben und sich davon ernährt haben, kann man ihnen fast alles geben. Gesund sind natürlich frisches Obst und Gemüse. Was Ratten sehr gerne essen, ist auch mal ein bisschen Fruchtjoghurt von der Fingerspitze der Mama.