Beutetier Maus

Mäuse gehören zu den Nagetieren und sind auf der ganzen Welt heimisch. Mäuse existieren schon länger als wir, die Menschheit. Da sich die Kleinen auch in der Wildbahn viel über uns ernähren, gibt es sie grundsätzlich da, wo auch ein Mensch wohnt. Sie vermehren sich sehr schnell. Das hängt damit zusammen, dass sie zu den Beutetieren gehören. Beutetiere pflanzen sich immer schnell fort, um die Existenz ihrer Art zu sichern. Dem liegt auch die kurze Tragezeit zu Grunde.

Biologisch gesehen ist das Spektrum der mäuseartigen groß. Ratten und Wüstenspringmäuse gehören auch zu ihnen.

Die wohnlichen Verhältnisse sind sehr unterschiedlich. Manche leben unter der Erde, manche in Bäumen. Tag- und Nachtaktivität kann man hier auch nicht allgemein festlegen. Jede Rasse hat ihren eigenen Schlaf- und Lebensrythmus.

Anders als die meisten Nager, frisst die Maus auch ab und zu ein wenig Fleisch. Beispielsweise Maden und Mehlwürmer sind sehr beliebt und gut für den Eiweißgehalt im Körper eigenen Haushalt. Ansonsten lieben sie Gräser, Wurzeln und fast alles andere, was man so im Garten findet. Natürlich wissen sie auch Salat, Mohrrüben und Ähnliches zu schätzen.

Bei der Gestaltung des Heims für die Maus, muss man beachten, dass sie gute Springer und Kletterer sind. Außerdem muss natürlich der Gitterabstand eng genug sein, um die Maus daran zu hindern einfach das Weite zu suchen. Andernfalls ist man bald damit beschäftigt sämtliche Kabel zu isolieren. Aquarien eignen sich sehr gut. Es wird aber empfohlen den Deckel aus Draht zu gestalten. Ersten, damit die Kleinen nicht flüchten können und zweitens, weil der normale Deckel keine ausreichende Luftzirkulation zulässt.