Goldhamster - süßer Einzelgänger

Goldhamster sind in deutschen Haushalten immer häufiger anzutreffen. Vor allem auf Kinder scheint der Nager eine enorme Faszination auszuüben.

Der aus Syrien stammende Nager ist pflegeleicht und benötigt aufgrund der Tatsache, dass er Einzelgänger ist, auch wenig Zuneigung. Ganz im Gegenteil: Ist der Goldhamster täglich erheblichem Stress ausgesetzt, kann dies seine Lebensdauer erheblich verkürzen. In der Regel werden die süßen Nager zwei bis vier Jahre alt, wobei sie nur äußerst selten ihre maximale Lebenserwartung auch tatsächlich erreichen.

Hamster sind vor allem nachts aktiv.Das heißt konkret. Wer einen Hamster hat, sollte sich auf die ein oder andere schlaflose Nacht einstellen. Des Goldhamsters Tag beginnt gegen 22 Uhr und endet oftmals nicht vor 6 Uhr morgens. Durch seinen ausgeprägten Entdeckersinn kann es dabei schon mal etwas lauter werden. Jede Ecke im Käfig muss genau ausgekundschaftet werden, dazu zählt auch die ein oder andere Runde im Laufrad. Ebenfalls beschäftigen sich Goldhamster gerne mit den Käfigstreben. Durch kräftiges Knabbern verursacht dies nicht zu überhörende Geräusche.

Gefüttert werden sollte ein Goldhamster mit speziellem Nagerfutter aus dem Fachhandel. Eine willkommene Abwechslung bringen Salatblätter, Apfelstücke oder Karottenscheiben. Das immer frische Trinkwasser sollte von Zeit zu Zeit mit Vitamintropfen angereichert werden.

Goldhamster werden in der Regel zwischen fünfzehn und achtzehn Zentimeter groß. Je nach Züchtung sind die häufigsten Farben goldbraun, schwarz und dunkelbraun. Charakteristisch für den Goldhamster ist der kleine etwa einen Zentimeter lange Schwanz.