Die Sibirische Katze

Die sogenannte Sibirische Katze ist ohne Einfluss der Menschen entstanden und zählt daher zu den natürlichen Rassen. Die Katze, die auch Sibirer genannt wird, gehört zu den halblanghaarigen Katzenrassen.
Die offizielle Anerkennung als eigene Rasse bekam die Sibirische Katze 1992 von der World Cat Federation. 6 Jahre später kam die Fédération Féline zur selben Meinung.
Ihr Erscheinungsbild verdankt die Sibirische Katze hauptsächlich dem extremen Klima ihrer Heimat, den sibirischen Teilen der Ukraine und Russlands.
Die Merkmale der Sibirischen Katzen sind die kräftige Bauweise und das Fell, dass aus zwei Lagen besteht. Dazu gehört das wasserabweisende Deckhaar und das dichte Unterfell. Die Sibirische Katze besitzt einen buschigen langen Schwanz. Ein weiteres typisches Merkmal dieser Rasse ist der Luchspinsel. So werden die Haarspitzen an den Ohren bezeichnet.
Aufgrund ihrer Herkunft ist die Sibirische Katze mit Fellbüscheln unterhalb der Pfoten ausgestattet, die das Einsinken im Schnee verhindern soll.
Die Sibirische Katze ist eine anhängliche und sehr menschenbezogene Katze.
Mit der Zucht dieser Rasse wurde Ende der 70er Jahre in der ehemaligen Sowjetunion begonnen und 1987 wurde die Zucht auch in Deutschland eingeführt, nachdem durch Aussiedler einige Sibirische Katzen überführt worden.
Es ist bis heute noch nicht genau geklärt welche Gene in der Sibirischen Katze vereint sind. So existiert zum Beispiel die These, dass die Kaukasische Wildkatze ebenfalls einen Beitrag zum Genpool geleistet hat.
Früher wurde diese Rasse auch Sibirische Waldkatze genannt, allerdings wird der Zusatz Wald seit 1991 weggelassen, damit man besser zwischen der Sibirischen Katze und der Norwegischen Waldkatze unterscheiden kann.