Die Siamkatze

Als eine der ältesten und bekanntesten Katzenarten zählt dieses Tier zu den Rassekatzen. Ihren Ursprung hat die Siamese im heutigen Thailand, welches früher den Namen Siam trug. Erst Ende des 19. Jahrhunderts gelangte sie in die westliche Welt, wo sie hauptsächlich an Königshöfen gehalten wurde und als Besonderheit und Staussymbol galt.
Aufgrund des langgestreckten und geschmeidigen Körpers wird sie häufig als elegante Katze beschrieben. Des Weiteren zeichnet sie sich durch ihre aufrecht stehenden Ohren, dem röhrenförmigen Rumpf und dem langen Schwanz aus. Die wohl markantesten Merkmale der Siamkatze sind jedoch ihre blauen Augen und ihr dreieckiger Kopf.
Aufgrund des kurzen Fells gilt diese Rassekatze als sehr pflegleicht und benötigt außer wöchentlichem Bürsten keine spezielle Fellpflege. Abhängig von Farbe und Abzeichen wird sie in verschiedene Untergruppen eingeordnet. Am Verbreitesten ist die cremefarbige Siam Seal-Point. Weitere Rassen sind unter anderem die Siam Amber-Point, die Siam Red-Point oder die seltene reinweiße Foreign White-Katze.
Die Siamkatze gilt als hochsensibel, intelligent und gelehrig. Aufgrund des anhänglichen, verspielten und geselligen Wesens wäre es zu empfehlen, das Tier in Gesellschaft mit einer zweiten Katze zu halten. Auch wäre es ratsam, wenn man vor dem Kauf einer Siamese bereits etwas Katzenerfahrung aufweisen kann, da diese Rasse einen sehr eigenwilligen, dominanten und temperamentvollen Charakter besitzt.