Die Egyptian Mau Katzenrasse

Die Egyptian Mau stammt wohl von einer der ältesten Katzenrassen der Welt ab. Ihre Vorfahren die Falbkatzen findet man breits auf altägytischen Papyruszeichnungen, sowie auf Grabmalerein in Theben, was darauf schließen lässt, dass sie bereits dort als Haustiere und Freunde des Menschen zu Lebensalltag gehörten. In den 50er Jahren setze sich die russische Prinzessin Natalie Troubetskoy, die ins römische Exil gelangte, für die Erhaltung der Art mit einem Zuchtprogramm ein.
Noch heute gehört die Egytian Mau zu den seltensten Rassekatzen.
Sie hat einen freundlichen, liebevollen Charakter, kurzes, glänzendes Fell in den Farben, silber, bronze und smoke, das einzelne Haar mehrfach gebändert und einen schlanken, eleganten, mittelgroßen Körper mit langen Vorder- und etwas kürzeren Hinterbeinen. Ihr Kopf ist leicht gerundet, keilförmig mit gerader Nase mandelförmigen smaragdgrünen Augen. Die Ohren sind groß und sind weit auseinandergesetzt, der Nasenspiegel kaminrot mit dunkler Umrandung.
Kastriert neigt sie zu Übergewicht, daher sollte man sich an strenge Fütterungzeiten halten, und sich nicht durch zärtlich Bettelei bestechen lassen.
In den 80er Jahren wurden in Britannien im weiteten Sinne getupfte Siamkatzen unter dem Namen egyptian Mau gezüchtet. Diese sind jedoch viel graziler als die jetzt anerkannte Rasse und wurden dann auch in der Bezeichnung in die heutige zusätzliche Rasse orientalische Kurzhaarkatze, spotted umbenannt.