Blauäugige Schönheiten mit Familiensinn

Einer Legende nach soll einem Mönch namens Mun Ha der die Göttin der Seelenumwandlung verehrt hatte, einst ein Kater namens Sinh gehört haben . Eines Tages starb der Mönch und als sein Kater Sinh vor den Altar der verehrten Göttin sprang, wanderte die Seele des Mönches über in seinen Kater. Seitdem strahlen die Augen dieser Katze so blau wie die der verehrten Göttin und die Pfoten sind als Symbol für Reinheit - strahlend weiß. Da Sinh den Zustand der Vollkommenheit erreicht hatte, starb er nach sieben Tagen und nahm die Seele des Abts Mun Ha mit sich. Daher kommt ihr Name, "die Heilige Katze von Birma".
Die Rasse:
Birmakatzen sind Hauskatzen mit dichtem halblangem Fell und blauen Augen. Charakteristisch sind die dunklen Flecken (Points) im Gesicht, an den Ohren sowie an den Beinen und am Schwanz. Wie es der Legende enspricht müssen die Pfoten selbst blütenweiß sein. Die anerkannte Farbscala der Birma ist recht üppig, alle Pointfarben sind vertreten, bis auf Cinnamon und Fawn.
Ihr Charakter:
Als vermutliche Kreuzung zwischen Siam und Perserkatze sind diese Tiere sanftmütige und ruheliebende Wesen mit ausgeprägtem Geselligkeitswunsch. Allein fühlt sich die Birma unwohl und sollte deshalb nicht allein in einer Wohnung gehalten werden. Als Freigänger ist diese Katze eher ungeeignet, da sie sehr zutraulich und menschenbezogen ist und sich gern von Passanten hochnehmen lässt.
Der Legende nach stammend aus Birma (Myanmar), vom Industriellen Mr. Vanderbilt von einer Orientreise mitgebracht, gibt es die Birma inzwischen in großer Zahl auch in Deutschland. Die exakte Zucht gestaltet sich schwierig, doch die Schönheit und der ausgeglichene Charakter machen diese Katze zu einem beliebten Haustier.