Bengal Cat - Bengalkatzen

Bengalkatzen gibt es als eigene Rasse erst seit den 60er Jahren. Sie entstanden aus der Kreuzung einer wilden Bengalkatze und einer Hauskatze. Die wilde Form stammt ursprünglich aus dem südasiatischen Raum und kommt vor allem in China, Burma, Indien und Nepal vor. Später wurden auch Kreuzungen mit reinrassigen Katzen vorgenommen. Dazu gehören American Shorthair, Abessinier, getupfte Orientalisch Kurzhaar und Egyptian Mau. Da die erste Kreuzung in Amerika vorgenommen wurde, heißt die Bengalkatze gleich wie ihre wilde Verwandte. Der Name wurde von dem amerikanischen Namen "Bengal Cat" übernommen.

Die wesentlichen Merkmale sind ein muskulöser Körper und glattes seidiges Fell. Sie sind mittelgroß. Der Kopf ist spitz zulaufend. Eine besondere Sprungkraft zeichnet diese Rasse aus. Im Gegensatz zu unseren Hauskatzen lieben sie Wasser und spielen oftmals bis zur Erschöpfung damit. Überhaupt sind es sehr aktive Tiere. Wer eine Bengalkatze besitzt, sollte ausreichend Platz, einen Kletterbaum und genügend Spielzeug haben.

Farblich kommen die Katzen am häufigsten getupft vor. Das Gesicht ist mit Streifen gekennzeichnet. Der Bauch und das Kinn sind weiß. Ebenso die inneren Beine. Am Bauch finden sich ebenfalls Tupfen. Oft wirkt das Muster wie marmoriert. Die Körpergrundfarbe ist gelb oder golden, jedoch gibt es außerdem noch Farbmischungen, wie gelbbraun oder rotbraun. Die Tupfen sind schwarz, braun, rotbraun oder chocolate. Die Schwanzspitze und die Unterseite der Pfoten sind schwarz. Auch die Augen und die Nase haben einen schwarzen Rand. Die Augenfarbe der Bengalkatze reicht von gelbgold und grün bis blaugrün.

Im Umgang ist die "Bengal Cat" einfach und pflegeleicht. Sie sind sehr bewegungsfreudige Tiere, genießen aber auch ausgiebige Streicheleinheiten und Zuwendung.