Hundesteuerpflicht Hundesteuer

In Deutschland muss man für seinen vierbeinigen Freund eine Hundesteuer zahlen. Diese wird von den jeweiligen Kommunen festgelegt. Aus diesem Grund schwankt die Hundesteuer extrem. In manchen Orten muss man schon für den ersten Hund an die 100 Euro oder mehr bezahlen, für jeden weiteren kommt dann ein Betrag von circa 80 Euro dazu. Dieser Betrag ist einmal jährlich an das Finanzamt zu zahlen

Andere hundebesitzerfreundlichere Orte haben eine Hundesteuer von 30 Euro für das erste Tier und die anderen sind dann kostenlos. Im Internett lassen sich die genauen Beträge nachschlagen. Von Hundebesitzern wird diese Steuer immer kritisch gesehen. Was verständlich erscheint, da sie ja schon für Hundenahrung steuern zahlen und den Sinn einer extra Hundesteuer nicht verstehen.

Das Geld aus der Hundesteuer dient zur Unterstützung des kommunalen Haushaltes. Es also nicht gesagt das die Hundebesitzer direkt von dieser Steuer haben. Sie dient auch nicht dafür, wie fälschlich öfters behauptet wird, für die Kotbeseitigung der Tiere.

Hunde werden zwar mit einer Hundesteuer belegt jedoch andere Haustiere wie zum Beispiel Katzen oder Pferde nicht besteuert werden. Politische Vorschläge jeden Hund mit einer Hundesteuerplakette zu behängen, damit bei Kontrollen gleich ersichtlicht wird ob die Steuer schon gezahlt wurde, konnten sich in einigen Kommunen schon durchsetzten. Diese Plakette sollte gut sichtbar am Halsband des Hundes angebracht sein.

Einige Politiker fordern zudem die Hundesteuer vor allem für so genannte Kampfhunde zu erhöhen. Doch diese Bemühungen stecken noch in ihren Kinderschuhen da sie auf zuviel wieder Stand in der Bevölkerung treffen. Eine extra Maulkorb- und Leinenpflicht reicht meistens schon aus.