Hundekrankheiten HD Hüftdysplasie HD-Krankheit

Großwüchsige Hunderassen erleiden im hohen erwachsenen Alter meist die sogenannte HD-Krankheit. Dies ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, welche erstmals und am häufigsten bei dem Deutschen Schäferhund diagnostiziert wurde. Die Hüftdysplasie ( HD ) ist meist genetischer Herkunft und wird fälschlicher Weise nur dem Deutschen Schäferhund zugeordnet. Mittlerweile betrifft sie 50 % der anderen Hunderassen und auch Hauskatzen wurden mit den Symptomen in Verbindung gebracht. Man spricht von einem multifaktoriellen Geschehen, was soviel bedeutet, dass mehrere Faktoren zu diesem Krankheitsbild beitragen. Unter anderem spielt die Ernährung eine große Rolle und besonders die Haltung der Tiere. Das Fortschreiten der Krankheit wird durch Überzüchtung einer Rasse gefördert.

HD ist leider nicht heilbar, allerdings kann bei frühzeitigem Befund das Fortschreiten hinausgezögert werden. Dies kann durch medikamentöse Behandlung durchgeführt werden, oder durch einen operativen Eingriff an den Nervenfasern. Hunderassen die bekannt sind für die HD-Erkrankung, sollten nicht allzu viel Sport treiben, besonders die Bewegungen und Dehnungen des Hüftgelenks sollten vom Welpenalter an mehr geschont werden. Des Weiteren gibt es mittlerweile verschiedene Physiotherapien für den Hund, die gezielt den Muskelaufbau der betroffenen Partien behandelt.

Der Halter muss sich seiner Rasse bewusst sein und sollte diese Art von Hundekrankheit nicht unterschätzen, da diese bei Ausbruch sehr schmerzhaft für das Tier sein kann.