Fischgattung der Barsche

Der Zander gehört zur Fischgattung der Barsche und ist der größte Fisch der in Süßgewässern in Europa lebt. So findet man den Zander in fast allen europäischen Gewässern. Dieser Zustand ist vor allem dank zahlreicher Besatzmaßnahmen der letzten Jahrzenten zu verdanken. Ansonsten wäre wohl eine solche Ausbreitung in den verschiedenen Gewässern in Europa nicht möglich gewesen. Der Zander lebt als Raubfisch vor allen in tiefen Gewässern. Ein Zander wird im Schnitt zwischen 40- 50 Zentimeter lang und ist ca. im Schnitt 19kg schwer. Ein Zander erreicht ein Lebensalter von 10- 20 Jahren. Von April bis Juni laicht ein Zander. Meist baut sich der Zander dazu Laichgruben in unmittelbarer Ufernähe. Bewacht wird das Nest vom Männchen. Nach 2-4 Jahren ist ein Weibchen sowie nach 3-5 Jahren das Männchen geschlechtsreif. Als Raubfisch ernährt sich der Zander vor allem von kleinen Fischen. Deshalb wird aus Naturschutzgründen mittlerweile die Besatzmaßnahmen der verschiedenen Behörden und Fischereiverbänden sehr kritisch gesehen. Aufgrund seines Körperbau und dem recht kleinen Maul sind größere Fische als Nahrung für den Zander schwierig.

Einen Zander erkennt man an seinem langgestreckten und schmalen Körperbau. Vom Körper aus verläuft der Kopf spitz zu. Der Zander hat relativ kleine Schuppen ist auf dem Rücken grünlich und am Bauch fast silberweiß. Der Zander verfügt gegenüber anderen Fischgattungen über enorme Vorteile durch ein ausgeprägtes Gehör und eine sehr gute Sehfähigkeit. Diese beiden Vorteile machen den Zander zu einem gefürchteten Raubfisch.