Langgestreckter Fisch

Welse sind große, langgestreckte Fische mit einem flachen Kopf. Am Oberkiefer befinden sich zwei größere Bartfäden und am Unterkiefer mehrere kleine.
Die Afterflosse eines Welses reicht bis zu dessen Schwanzflosse. Der Wels kann bis zu zwei Meter lang werden. Größere Exemplare sind eher selten, aber auch schon vorgekommen.
Ihre Färbung ist relativ schlicht und hält sich am Rückeb bei einem dunkelgrau oder dunkelblau. Bis zum Bauch, über die Flanken wird die Färbung heller, der Bauch ist schließlich hellgrau bis weiß.
Welse sind Raubfische und fressen somit andere, kleinere Fische oder Krebse. Ausgewachsene Tiere jedoch können auch mal einen Wasservogel oder ein Säugetier fressen.
Diese Fische sind Nachtaktiv und die geschlechtsreifen Welse sind nur einzeln anzutreffen. Die Jungtiere hingegen leben oftmals auch in kleinen Schwärmen zusammen.
Der Wels ist ein Süßwasserfisch, ist jedoch in Küstenregionen auch des Öfteren im Brackwasser zu finden.
Die Bestände in Niederlanden, Großbritannien, Kroatien, Italien, Spanien, Schweiz, Algerien und Tunesien wurden vom Menschen eingeführt.
Sobald die Temperatur auf etwa 17 - 18°C steigt, beginnt der Wels sich zu paaren. Die Paarungszeit fällt dabei oft in die beiden Monate Mai bis Juni. Der Laich wird in Ufernähe oder schlammigen Untergründen abgelegt.
Das Männchen bewacht das Gelege und schon nach zwei bis drei Tagen schlüpfen die kleinen Larven, wobei sie noch sehr hilflos sind und an den Boden absinken. Erst nach weiteren zwei bis drei Tagen sind die Larven fähig sich selbst zu bewegen. Sobald dies der Fall ist, meiden sie das Licht und suchen dunkle Gewässerstellen auf.