Weichtier - Schnecke

Schnecken sind eine von Acht Gruppen im Stamm der Weichtiere.
Das Besondere an Schnecken ist, dass diese nicht nur an Land vorkommen, sondern auch noch sowohl in Süßwasser, als auch in Salzgewässern.
Die Größen der verschiedenen Schnecken im Adultstadium (Erwachsenes Tier) varriert stark und kann sowohl von 0,5 mm bis zu 75 cm reichen.
Es gibt sowohl beschalte, als auch unbeschalte Schnecken.
Das Schneckenhaus einer beschalten Schnecke besteht aus Kalk und dorthinein kann eine Schnecke bei Gefahr ihren empfindlichen und weichen Körper zurückziehen und sich somit vor der Gefahr schützen. Das Schneckenhaus wird bereits im Ei gebildet, ist jedoch zunächst noch zu weich, als das es die Schnecke schützen könnte. Durch kalkreiche Nahrung jedoch verhärtet das Schneckenhaus und wird zu einem sehr guten Schutz gegen Fressfeinde.
Besonders bei Weinbergschnecken ist das Gehäuse bereits nach 5 Monaten so gefestigt, das kaum noch ein Angreifer es geknackt bekommt. Am Ende des Fußes haben Schnecken noch oft einen kleinen Stachel, welcher als Verschluss für das Gehäuse dient und somit das Austrocknen verhindert oder auch im Winter als Schutz vor der Witterung dient.
Am Kopf tragen Schnecken ein Paar Fühler, an denen sich die Augen befinden.
Entgegen der meisten Meinungen sind Schnecken meistens keine Zwitter, sondern nur Eingeschlechtlich.
Die meisten Schneckenarten kommen im Meer vor, dort ist diese Tiergruppe auch entstanden. Man schätzt, das rund 60 % aller Arten im Meer vorkommen, weitere 30 % auf dem Festland und die restlichen 10 % im Süßwasser. Wie viele Arten es genau gibt, darüber wird gestritten. Es gibt sowohl Fachliteratur, die von etwa 43.000 Arten spricht, aber auch welche, die von weit über 100.000 Arten geschätzt.