Saibling - Winterlaicher

Der Saibling gehört zur Gattung der Lachse und zur Familie der Forelle. Er hat nur sehr kleine Schuppen und ist in die Gruppe der Winterlaicher einzuordnen. Die Eier werden in Kiesgruben abgelegt und mit Kies bedeckt. Saiblinge bevorzugen kalte, sauerstoffreiche, saubere Gewässer, wie zum Beispiel Gebirgsseen oder Gebirgsbäche. Sie ernähren sich von Plankton und Kleintieren aller Art. Man unterscheidet drei Saiblingsarten: Der Seesaibling ist als einziger in Mitteleuropa von Natur aus zu Hause. Er wird bis zu 80cm lang und bis zu 5kg schwer. Der amerikanische Seesaibling wurde 1954 erstmals nach Europa gebracht und ausgesetzt. In den Alpen und einigen Bergseen der französischen Pyrenäen kann man ihn heute noch entdecken. Er kann bist zu einem Meter lang und bis zu 45kg schwer werden und ist sehr gefräßig. Der Bachsaibling ist ein großer Konkurrent der Bachforelle, da er die gleiche Lebensweise einnimmt. Er wird bis zu 45cm groß, bis 1kg schwer und kann zehn Jahre alt werden. Sein Fleisch ist besonders wohlschmeckend, fest und grätenarm. Da er die gleichen Lebensbedingungen wie die Bachforelle sucht, steht er in Konkurrenz zu ihr und übernimmt in entsprechender guter Umgebung dieselben Unterstände ein. Dann wird der Saibling auch zum Räuber und ernährt sich von anderen Fischen. Da er langsamer wächst als die Forelle, ist sein Fischfleisch aromatischer.