Pangasius ein Allesfresser

Der Pangasius, biologisch Pangasianodon hypophthalmus, in seinen Heimatländern auch pra, souay kheo, swai oder chaist genannt, ist ein Süsswasserfisch und gehört zur Familie der Haiwelse.
Sein Lebensraum ist der südostasiatische Fluss Mekong und der Chao Phraya.
Sein Körper ist langgestreckt und schuppenlos und hat eine graue Farbe. Er erreicht eine Länge von bis zu 150 cm bei einem Gewicht von über 40 kg.

Der Pangasius ist ein Allesfresser, er ernährt sich von Pflanzenresten, Krustentieren und kleineren Fischen.
Die Weibchen laichen zweimal im Jahr stromaufwärts und legen dabei ungefähr 200.000 Eier ab.

Da diese Fische erst nach 3 Jahren die Geschlechtsreife erlangen, ist ihr Bestand stark gefährdet.
Aus diesem Grund wird der Pangasius zunehmend in Aquakulturen gezüchtet, vor allem in Vietnam, Thailand und Indien. Ein Problem dieser Züchtung ist allerdings die erhöhte Anfälligkeit der Fische für Krankheiten und Parasitenbefall, daher werden diese oft mit Antibiotika und Malachitgrün behandelt. Diese Substanzen allerdings lagern sich im Fleisch an und sind in Europa verboten. Außerdem Laichen die Weibchen in Gefangenschaft nicht ab und werden in der Folge mit Hormonen behandelt.

Als Speisefisch ist diese Art besonders in Europa geschätzt, sein weißes, wasserreiches, fett-, cholesterin- und grätenarmes Fleisch, welches sehr mild schmeckt ist hier hochbegehrt.