Unterarten von Haien

Haie sind wegen ihrer extrem scharfen und spitzen Zähne gefürchtete Salzwasserfische. Weltweit sind über 500 verschiedene Unterarten von Haien bekannt. Die Beute der Haie sind Fische und andere Meerestiere, manche Arten ernähren sich auch von Plankton. Durch die überhand nehmende Abfischung der meisten Gewässer sind viele Haiarten in ihrem Bestand bedroht.

Die Geruchsorgane der Haie sind extrem gut ausgebildet, das Riechzentrum beansprucht teilweise weit über die Hälfte des Platzes im Gehirn. So können sie das Blut einer verletzten Beute in extremer Verdünnung und aus sehr großer Entfernung wittern. Im Unterschied dazu ist das Gehör des Hais eher schlecht ausgebildet. Die Geschmacksnerven des Hais sind so angelegt, dass er beim Zubeißen einer Beute deren Genießbarkeit testet und sie gegebenfalls wieder ausspuckt. Haie können Farben sehen und haben sehr lichtempfindliche Augen, die an der Kopfseite sitzen und so einen Rundumblick ermöglichen. Ferner orientieren sich Haie durch die Aufnahme elektrischer Signale, die von anderen Lebewesen über den Herzschlag und die Hirnströme ausgehen. Das Magnetfeld der Erde benutzen sie für ihre Navigation, so dass sie immer wieder in bestimmte Regionen zurück finden.

Haie erreichen zum Teil erst mit 30 Jahren die volle Geschlechtsreife und können sich erst dann fortpflanzen. Zu beobachten sind Paarungsrituale beim Schwimmen. Es gibt eierlegende und lebend gebärende Haie. Die Eier werden in geschützten Feslspalten abgelegt, die Brut schlüpft selbstständig und wird nicht von den Eltern betreut. Auch lebend gebärende Haie kümmern sich nicht um ihre Jungen.

Haie gehören zu den Knorpelfischen, das heißt, sie haben weniger Eigengewicht als Knochenfische, und damit einen höheren Auftrieb. Auch die ölhaltige und besonders große Leber trägt zum Auftrieb bei.