Süß-, Brag- und Meerwasserfische

Die Haltung von Zierfischen, sei es nun in Aquarien oder Fischteichen, erfreut sich weltweit einer riesigen Anhängerschar.
Zuerst einmal sollte erwähnt werden, dass die Bezeichnung „Zierfische“ als Tierbezeichnung eigentlich nicht korrekt ist. Alle Süß-, Brag- und Meerwasserfische, die für eine Haltung in Aquarien oder künstlichen Fischteichen geeignet sind, sollten die Tierbezeichnung „Aquarienfische, bzw. Teichfische tragen.
Der Begriff Zierfisch leitet sich wohl daher ab, dass speziell aus tropischen Gefilden stammende Fische wegen ihrer Farbenpracht und oft auch außergewöhnlichen Formen eine wahre „Zierde“ darstellen.
Meist kommen diese Fische in genau diesen diesen Formen und Farben tatsächlich in der Natur vor. Einige wenigen Ausnahmen bilden unter anderem Goldfische und der oft recht kostbare Koi, welche speziell gekreuzt und herangezüchtet werden.
Die Bezeichnung „Goldfisch“ als Tierbezeichnung ist ebenfalls nicht mehr ganz passend, da es inzwischen Züchtungen in vielen Farben gibt, wie unter anderen rot, silberfarben, gelb, weiß und sogar blauschwarz .
Beim Karpfenfisch Koi haben diese absichtlichen Hochzüchtungen mittlerweile derartige Ausmasse angenommen, dass einige Exemplare dieser Fischart auf internationalen Ausstellungen und Auktionen astronomische Preise erzielen, die leicht an die 100.000 Euro grenzen können.
Doch glücklicher weise bewegen sich die meisten der so genannten Zierfischarten in weitaus erschwinglicheren Preisklassen, was es möglich macht, dass es heute allein in Deutschland mehr als zehn Millionen Aquarien- und Fischteichbegeisterte gibt.
Im allgemeinen ist die Pflege dieser oft hübsch bunten und eher kleineren Fische recht unkompliziert.
Trotzdem sollte sich jeder zukünftige Aquarianer oder Fischteichbesitzer vorweg schon einmal im Groben über die verschiedenen Zierfischarten und deren richtigen Haltung informieren.