Diskusfisch

König unter den Fischen wird der Diskus oft von Aquariumsfreunden genannt. Sein richtiger Name lautet eigentlich Symphysodon discus Heckel, benannt nach seinem Entdecker Dr. Johann Jakob Heckel im Jahre 1840. Dieser war im Becken des Amazonas unterwegs als ihm der Dikus zum ersten Mal begegnete. Es dauerte über 60 Jahre bis eine weitere Variante von Jacques Pellegrin gefunden wurde. Der Symphysodon aequifasciatus Pellegrin verdankt ihm seinen Namen. Inzwischen gibt es mehrere Unterarten in den verschiedensten Farbtönen und man kann sich beinahe sicher sein, nicht das Letzte neue Exemplar gesehen zu haben. Wie alle Kreaturen wird auch der Diskus immer wieder Teil der evolutionären Mutation und bringt neue Farbkombinationen hervor. Einst noch als sehr komplizierte Art unter den Züchtern gehandelt, ist er heute auch für den Hobbyzüchter einfach zu handhaben. Besondere Beachtung fand er beim erstmaligen Auftreten von gänzlich blauen Artgenossen und der Schlangenhautvariation. Gerade diese Farbvielfalt macht ihn für die Welt so beliebt. Der Diskus ist ein überaus sozialer Zeitgenosse. Aufmerksam beobachtet er oft stundenlang die Umgebung und fühlt sich sichtlich wohl in einer Corona seiner Artgenossen. Als typischer Fisch der Ströme Südamerikas benötigt er zum überleben eine stete Wassertemperatur von 29-30 Grad. In heimischen Gewässern versteckt er sich bevorzugt unter Wurzelwerk und gilt daher als mäßig lichtscheu. Mit einer Altersspanne von ca. 5-7 Jahren liegt der Diskus am oberen Ende seiner Art. Da er schon mit 7 Monaten geschlechtsreif ist, werden auch in Zukunft viele bunte Nachfahren zu entdecken sein.