Anguilla anguilla

Der Aal, mit biologischem Namen Anguilla anguilla, lebt in Europa, Nordafrika und Kleinasien.
Sein Körper ist schlangenförmig, langgestreckt und drehrund, wobei die Rücken-, Schwanz- und Afterflosse einen durchgängigen Flossensaum bilden. Die Färbung seiner Flossen ist dunkelgrün bis schwarz, in höherem Alter eher gräulich.
In ausgewachsenem Zustand erreicht der Aal eine Länge von bis zu 150 cm und ein Gewicht von 6 kg.

Die Aallarven schlüpfen in der Saragossasee im Atlanktik und schwimmen von dort aus an die europäischen Küsten.
Im Frühjahr schwimmen die Aale von der Küste aus in die Binnengewässer im Landesinneren. diese Heimatgewässer verlassen sie nur wenn sie zur Saragossasee zurückzukehren, um dort zu laichen, es handelt sich also um einen katadromen Wanderfisch. Allerdings raubt diese große Reise den Fischen sämtliche Energiereserven, nach der Paarung und der Abgabe der Eier sterben sie.

Der Aal ernährt sich von kleinen Krebsen, Insektenlarven und Würmern, sowie von kleineren Fischen und Fischlaich.
Allerdings ist der Bestand der europäischen Aale stark gefährdet. Gründe hierfür liegen im Fischfang, der Umweltverschmutzung, da die aufgenommenen Gifte seine Reproduktion verhindern, und der Gewässerverbauung, denn er Aal lässt sich oft passiv treiben und gelangt auf diesem Wege in die Turbinen von Wasserkraftwerken, wo er letztendlich verendet.
Als Speisefisch wird dieser Fisch besonders wegen seinem fettreichen Fleisch geschätzt, welches sich besonders gut zum Räuchern eignet.