Die Haltung von Kampffischen

Allgemeines
Die kleinen Süßwasserfische, die meist nicht länger als 15 Zentimeter werden und um die es hier gehen soll, heißen Kampffische oder Betta. Doch was hat Kampffisch dabei zu bedeuten? Speziell der Lebensraum der Kampffische dürfte unter diesem Aspekt sehr interessant zu beleuchten sein.

Lebensraum
Die meisten Kampffische schwimmen in Südostasien umher. Besonders in Gebieten rund um Indonesien, Thailand und Vietnam gibt es zahlreiche Fischschwärme. Diese Kampffisch bleiben dabei immer in Süßwasserbereichen. Dort können sie den Sauerstoff am besten aufnehmen und verarbeiten.

Alter und Aussehen
Um noch genauer auf die Gattung Kampffische einzugehen, sollten Sie folgendes wissen. Die Kampffische werden oft nicht älter als 3 Jahre und sterben dann. Charakteristische Unterscheidungsmerkmale zwischen männlichem und weiblichen Kampffisch liegt in der Farbpracht und der der Flossengröße.

Ernährung
Allgemein bekannt ist außerdem, dass die Kampffische zu der Klasse der Fische gehören. Dabei verwundert es Sie wohl kaum, dass sich die Kampffische von Trockenfutter ernähren. Darüber hinaus bevorzugen die Fische lebendiges Futter, welches in der Natur häufiger zu finden ist.

Fortpflanzung
Bei den Kampffischen gestaltet sich die Fortpflanzung als schwierig. Doch mit der Zeit haben Forscher herausgefunden, dass es zwei Techniken gibt: Maulbrutpflege oder Brutpflege im Schaumnest. Anders als bei vielen anderen Tierarten kümmert sich der männliche Kampffisch um den Nachwuchs. Die weiblichen Vertreter beobachten indessen, ob ein Feind anrückt.
Mit dieser Strategie können die Kampffische ihr Überleben sichern. Aufgrund des aggressivem Verhaltens der männlichen Kampffische kommt es öfters dazu, dass der männliche Kampffisch die Aufzucht selber durchführen muss.

Siamesische Kampffische
Eine spezielle Art der Kampffische ist der siamesische Kampffisch. Dieser wird durch seine blaulila Färbung schnell erkannt. Dabei gelten Kampffische generell nicht als Gruppentiere. Nur während der Paarung kommen sich die Kampffische näher. Doch selbst dann ist aggressiver Verhalten typisch für die Kampffische.

Haltung
Wer sich solche Kampffische halten möchte, der muss ein zwei Dinge beachten. Zunächst brauchen Sie sich keine großen Gedanken über Wasserhärte und den Säuregrad des Wassers machen. Die Kampffische dürfen nur nicht in zu kaltem Wasser schwimmen. Da diese Fische die warmen Gewässer von Asien gewöhnt sind, sollte eine eingestellte Temperatur des Wassers nie unter 25 Grad Celsius liegen.

Faszination Kampffisch
Viele Besitzer von Kampffischen wurden befragt, welches Kriterium es war, dass sie sich für Kampffische entschieden haben. In gut 90 Prozent der Fälle lautet die Antwort, wie folgt. Die wirklich atemberaubende Farbpracht und die einfache Haltung haben die vielen Kampffischbesitzer schnell überzeugt. Schließlich sehen die Kampffische wirklich wunderschön aus.