Schwanzlurche

Molche gehören zu den Schwanzlurchen. Sie haben einen langen Schwanz und ähneln optisch ein wenig der uns mehr bekannteren Eidechse. Der Molch ist ein entfernter Verwandter des Salamanders.
Er zählt zu den Amphibien und ist in Europa, Asien und Nordamerika zu finden.
Dabei kann es sich um Tiere handeln, die unter Wasser leben oder auf dem Land.
Wasserlebende Molche besitzen keine Schuppen, dafür aber eine feuchte Haut.
Bei denen an Land lebenden Molchen ist die Haut trocken und rau.

Allerdings, wenn es um die Fortpflanzung geht, kehren alle Molche in das Element Wasser zurück.
Zum Anlocken bekomme einige Männchen in der Paarungszeit eine andere, etwas auffälligere Färbung.
Diese hilft dabei die Weibchen zur Paarung anzulocken.
Bevor der Molch so aussieht, wie wir ihn kennen, durchläuft er einige Stadien der Entwicklung.
Als Erstes legen die Weibchen im Wasser ihre Eier ab. Daraus schlüpfen in der zweiten Entwicklungsstufe Kaulquappen mit fiedrigen Kiemen. Als nächstes entwickeln sich dann Lunge und Beine. Die Kiemen bilden sich jetzt zurück. Zum Herbst finden wir dann einen ausgewachsenen Molch vor. Die an Land lebenden Molche verlassen das Wasser und kriechen an Land, in ihren ursprünglichen Lebensraum. Die im Wasser bleibenden ausgewachsen Molche besitzen wie die Landsorte Lungen und müssen deswegen regelmäßig zum Luftholen an die Wasseroberfläche. Der Speiseplan besteht je nach Entwicklungsstadium und Lebensraum aus Insekten, Würmern, Nacktschnecken, Wasserflöhen und Insektenlarven.