Frösche

Wenn man über Frösche oder über Froschlurchen spricht, dann spricht man über die bei weitem arten vielfältigste Rezenordnung aus der Wirbeltier-Klasse der Amphibien. Zu diesen Lurchen zählen die Frösche, Kröten und die Unken.

Die Frösche haben in Ihrer Larvenphase einen kleinen Schwanz. Die Larvenphase ist die Zeit in der sich das Tier ausschließlich im Wasser befindet. Nach der Weiterentwicklung zum Landtier bildet sich dieser Schwanz deutlich zurück. Ob sich Frösche laufend, springend oder hüpfend vorwärts bewegen, hängt von der Ausbildung seiner Hinterbeine ab. Diese sind deutlich länger als die vorderen Beine.

Frösche leben jedoch nicht ausschließlich an Land. Viele Froscharten leben in der Erden oder sowohl zu Land und zu Wasser. Froschlurchen atmen durch Ihre Haut. Diese ist mit Schleimdrüsen übersät und diese halten die Oberfläche trocken und feucht. Es gibt auch Arten von Fröschen die durch Ihre Haut ein Giftsekret ausstoßen. Dies dient zur Abwehr von natürlichen Feinden.

Die Größe von Fröschen ist sehr unterschiedlich. Der Goliathfrosch in Westafrika wird z.b. etwa 40cm lang. Es gibt jedoch auch Arten die nicht einmal einen cm groß werden.

Froscharten kommen mit Ausnahme der Antarktis (Südpol) auf allen Kontinenten vor. Auch auf vielen Inseln von kalt-gemäßigten Klimazonen bis hin zu tropischen Klimazonen sind Frösche beheimatet. Eine besondere Artenvielfalt gibt es besonders in den Tropen und Subtropen in Mittel- und Südamerika sowie in Südostasien, Afrika und der südlichen Sahara.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind etwa 30 bis 48 rezente Familien von Fröschen bekannt. Diese beinhalten rund 5600 bekannte Froscharten. Die Anzahl der Arten ändert sich jedoch laufend da immer wieder neue Erkenntnisse gewonnen werden. So gibt es derzeit etwa 1100 Südfroscharten, 800 Arten von Laubfröschen und ca. 750 Arten von echten Fröschen.